Windland-Schule

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2008 / 2009

Pressemitteilungen

Leserbrief von Anne Rüting und Sarah Kiencke

Altenkrichen. Wir - Schüler und Schülerinnen der Regionalen Schule Altenkirchen - hatten sogar in den Winterferien Spaß und Abwechslung in unserer Schule. Mit vielen Ideen wollten wir auch in den Ferien eine lustige Zeit in der Schule verbringen.
Von Frau Lang, unserer emsigen "Freizeitbiene", und Frau Hofmann, unserer verständnisvollen Schulsozialarbeiterin, wurden unsere Vorschläge in die Tat umgesetzt. Wir kochten in unserer Schulküche leckere Gerichte, weihten neue Sportgeräte ein, bastelten Valentinstagkarten und Frühlingsschmuck, bauten im Freien Schneemänner und Schneefrauen, nutzten die Zeit für Computer- und Internetspiele und führten interessante Gesprächsrunden.
Begeistert waren wir von der Encaustic -Malerei, in der wir unsere Kreativität freien Lauf lassen konnten.
Das Internetcafe, welches von Sarah Kiencke und Julien Müller geführt wird, stand den Schüler/innen zur Verfügung.
Es war eine erholsame, kreative und abwechslungsreiche Woche, die wir in den Osterferien wiederholen wollen.

Erschienen: Ostsee-Anzeiger, 18.03.2009

200 Kinder beim Küstenputz

Nobbin. Der Verein Orena aus Breege-Juliusruh veranstaltete gestern gemeinsam mit den Schulen Altenkirchen, Wiek und Glowe einen Umwelttag mit Küstenputz. Dem praktischen Teil vor Ort folgten auf dem Gelände der Grundschule Wiek viele Mitmachaktionen und Wissenswertes zur Rügener Kultur- und Naturgeschichte. Der Startschuss für den Umwelttag fiel im Beisein von Landrätin Kerstin Kassner am Nobbiner Großsteingrab - einem der ältesten Bodendenkmale Nordeuropas. "Unsere Projekte haben immer den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Natur- und Kulturgeschichten zum Inhalt", freut sich Harald Pense, Vorsitzender des Vereins Orenda: "Uns ist es gelungen, die drei Schulen mit etwa 200 Kindern zum Mitmachen zu gewinnen." Die Projektteilnehmer befreiten ausgewählte Küsten- und Boddenuferabschnitte der Halbinsel Wittow vom Müll. Anschließend kreierten die Schüler noch aus den eingesammelten Abfällen ein Müllmonster.
( Rico Nestmann)



Erschienen: Ostseezeitung, 06.05.09

HILFE

DANKESCHÖN


Altenkrichen. An einem Tag im September geschahen erstaunliche Dinge auf dem Schulhof der Regionalen Schule: Ein Bagger befördert den schuleigennen und überdimensionalen Komposthaufen auf einem riesigen Traktor mit Anhänger.
Verantwortlich für diese Aktion war Rainer Scheibe, Inhaber der Landwirtschaft GbR Breege. Als Mann der Tat half er uns ganz unbürokratisch bei der Lösung eines Problems.
Dafür wollen wir ihm herzlich danken. Auch für sein Engagement als Vorsitzender des Schulvereins.



Frau Mauer, RegS

24.10.08 (erschienen in der Ostseezeitung)

Eine Reise um die Welt

erlebten am Sonntagnachmittag, den 07.03.2010, die Eltern von Schülern der 7. bis 9. Klasse der Regionalen Schule Altenkirchen. Diese Veranstaltung war zugleich Höhepunkt und Abschluss eines Projektes im Rahmen der Bundesinitiative "Jugend stärken vor Ort". Ziel des Projektes Berufsfrühorientierung war es, den Schülern den Beruf des Koches, aber auch des Restaurant- und Hotelfachmannes näher bringen. Im Hotel Atrium am Meer in Juliusruh lernten sie in den vergangenen beiden Monaten den Umgang mit frischen Lebensmitteln, insbesondere Obst und Gemüse, die Zubereitung einfacher Gerichte, aber auch die Abläufe bei der Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung kennen. Das Arbeiten im Restaurant mit fachgerechtem Eindecken und Servieren wurde ebenso geübt, wie das Mixen alkoholfreier Cocktail. Initiiert wurde das Projekt durch das Hotel Atrium am Meer. Gemeinsam mit Frau Knebusch und Frau Hofmann von der Regionalen Schule Altenkirchen bereiteten die Hoteldirektorin Ute Hochmuth und Küchenchef Jörg Lorenz das Projekt über mehrere Monate hinweg vor. Bei der Durchführung konnten sie dabei auf die Hilfe der Mitarbeiter im Küchenteam und im Serviceteam um Yvonne Harder zählen. Am Ende waren 10 Kurseinheiten absolviert und die Abschlussveranstaltung stand ins Haus. Das angebotene Drei-Gang-Menü wurde komplett von Schülern gekocht und auch der Service am Gast erfolgte durch die Schüler. Tischdekorationen, die verschiedene Länder der Erde widerspiegelten, symbolisierten eine Reise um die Welt.
Landrätin Kerstin Kassner betonte bei der Übergabe der Teilnehmerzertifikate an die Schüler die Wichtigkeit der Berufsfrühorientierung und lobte das Engagement aller Beteiligten, besonders die Arbeit der Schüler, die an diesem Abschlusstag ihr Bestes gaben. Gerade in unseren Hotels und Restaurants müssen qualifizierte und engagierte Mitarbeiter zu finden sein, um dem Gast immer das Gefühl des Willkommen Seins zu geben.
Ob sich nun als Ergebnis Schüler für eine Ausbildung in Küche, Hotel oder Restaurant entscheiden oder ob der eine oder andere nun feststellen musste, dass das Bild von seinem Traumberuf und die Realität nicht zusammenpassen, wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen. Wichtig ist, dass das Projekt durchgeführt wurde und vielleicht eine Anregung für andere Betriebe und Bereiche ist.


Hotel Atrium am Meer

Frau Hochmuth

Schülerfirma baut Optimisten

Posewald. "Mal(l) - das steht nicht nur im umgangsprachlichen Platt für ´schlecht`. Mal hat auch in der französischen Sprache diese Bedeutung. Im Bootsbau ist der Malblock oder sind die Malspanten frei übersetzt also schlecht und daher überflüssig. Sie sind nur konstruktive Elemente und werden nach Fertigung und Verbund der echten Teile wieder ausgebaut." Nach dieser kurzen Einführung in die Bautechnik eines Bootes durch Baumeister Phillip Schwitala staunt nicht nur Projektbetreuer Peter Grotjan. Er betreut drei Schüler der Regionalen Schule Altenkirchen, deren Schülerfirma etwas ganz Besonderes baut: eine Jolle, genauer einen Optimisten.
"Wir packen die an ihrem Hobby", hatte sich Grotjan für sein anspruchsvolles Vorhaben vorgenommen. Und Tatsache. Christian Will(13), Robert Tredup(13), und Tobias Schabacker(14) sind alle drei im Segelverein SV Breege aktiv und haben daher Ahnung. "Wir wollen schon gerne hier auf Rügen bleiben und einen Beruf erlernen, der uns das ermöglicht", stellen sich die Schüler der 7. und 8. Klasse vage vor. Ein Vater hat sie an diesem Tag bei Bootsbauer Philipp Schwitalla in Posewald abgesetzt. "Wir haben so unser Hobby zur Geschäftsidee gemacht", stellt Tobias nüchtern fest. Nun unterstützen sie den Bootsbaumeister, die Vorbereitungen für die Kiellegung zu treffen und lernen, sich in einer Werkstatt und deren Ecken und Kanten zu bewegen. "Wir müssen nun die beiden gebogenen Leisten, die sogenannten Stringer, in Form bringen. Vorher sollten sie geschliffen sein", zeigt Schwitalla, wie es weiter geht. Natürlich hat er schon Wesentliches vorbereitet. Dafür bekommt er auch ein Dozentenhonorar. Nun kommt die Esche für die Stringer in einen sogenannten Dampfkasten. Dort wird im Kleinen mit einem Dampfdrucktopf nichts anderes gemacht, als auch für Planken größerer Kutter in größeren Dampfkästen, auch Steamer genannt. Der Dampf im abgedichteten Kasten kocht das Holz weich. Nach
rund zwei Stunden lässt es sich in Form bringen und in den Blöcken und Spanten der Jolle durch Abschnitte und Schrauben befestigen. Und behält dann die neue, gekrümmte Form bei. Viel Wissen, das sich da um die beiden kleinen Leisten für die Schüler anhäuft. Immer wieder zeigen sie jedoch wie beim Auspacken des Materials für die Takelage, dass sie schon viel Ahnung vom Segeln haben. Genau die richtige Wahl also. "Klar Schiff" soll dann auch ihre Firma heißen, einigen sie sich nebenbei mit Grotjan. Zum Hintergrund sagt Pojektbetreuer
Peter Grotjan, dass die Schülerfirma für dieses modellhafte Projekt etwas mehr Mittel als sonst von der GSA erhalten hätte. Gesellschaft für Arbeitsmarkt und Strukturentwicklungen
heißt die 100-prozentige Tochter des Wirtschaftsministeriums, die Grotjans Junior-Jobmotor Biosphäre dabei unterstützt, weil hier statt in Plan- und Börsenspielen echtes Handeln favorisiert wird. "Die real beim Finanzamt angemeldeten Firmen agieren wie im richtigen Leben", sagt Grotjan, während er den drei Bootsbauern nebenbei noch einige Formalitäten abluchst. "Das müsst ihr mit eurer Schule wegen der Versicherung klären", legt er die Verantwortung für die Formulare in deren Hände.
Und ist froh, dass es sich hier einmal nicht um Catering an der Schule handelt.
Im Juli soll der neu gebaute Optimist fertig gestellt sein. "Wir stellen ihn dann zusammen mit dem Meisterstück von Herrn Schwitalla auf der Holzmesse in Lauterbach aus. Verkauft soll der Optimist dann werden, um neues Material für einen weiteren Bau zu kaufen", sagt Christian. Schließlich beginnt die Schülerfirma ja erst.

Erschienen in der Ostseezeitung am 16.04.2009

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